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Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

Als Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) wird eine erstmals im Laufe einer Schwangerschaft auftretende Zuckerstoffwechselstörung mit erhöhten Blutzuckerwerten bezeichnet.

Die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes ist insbesondere für das Kind wichtig, da ein nur unzureichend behandelter Schwangerschaftsdiabetes zu Komplikationen während und nach der Geburt führen kann (Frühgeburten, Unterzuckerungen des Babys nach der Geburt etc.).

Medizinische Fachgesellschaften empfehlen deshalb, dass generell in jeder Schwangerschaft in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche (bei dringendem Verdacht auf Diabetes auch schon früher) ein Zuckerbelastungstest durchgeführt wird. Der Test ist 2012 in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen worden und somit eine Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen.

Leider wird diese Diagnose immer noch zu wenig gestellt, unter anderem auch weil die betroffenen Frauen meist keine Beschwerden haben.