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Schilddrüsenunterfunktion

Eine erkrankte Schilddrüse stellt sich im Ultraschall dunkler dar als eine gesunde

Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist eine Störung der Schilddrüse. Sie tritt deutlich häufiger auf als eine Schilddrüsenüberfunktion und entsteht durch einen Mangel an Schilddrüsenhormonen. Durch diesen Mangel wird der Körper nicht ausreichend mit den Hormonen versorgt.

Das kann mehrere Ursachen haben, in der Regel wird eine Schilddrüsenunterfunktion als Folge von Erkrankungen der Schilddrüse betrachtet. Häufig entsteht sie als Folge der Hashimoto Thyreoiditis oder wird durch ärztliche Eingriffe wie eine Radiojodtherapie ausgelöst. Das geschieht aber nur bei fehlenden Kontrolluntersuchungen nach einem solchen Eingriff.

Schilddrüsenunterfunktion: Symptome

Eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt sich meist sehr langsam. So erkennen die Betroffenen oft nicht oder erst spät, dass ihre Symptome aus einer Schilddrüsenunterfunktion entstehen. Müdigkeit oder Vergesslichkeit werden zunächst anderen Ursachen zugeschrieben, also beispielsweise dem Alter zu Lasten gelegt.

Weitere Symptome der fehlenden Hormonfunktion sind z.B. ein niedriger Puls und Blutdruck, depressive Verstimmungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Haarausfall oder Verstopfung. Bei Frauen kann es zudem zu unregelmäßigen Monatsblutungen und zu Fehlgeburten im ersten Drittel von Schwangerschaften kommen.

Schilddrüsenunterfunktion: Behandlung

In unserer Praxis können wir die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion stellen und Sie weiterführend behandeln. Wir leiten entsprechende medikamentöse Therapiemaßnahmen ein, überwachen diese und führen Vorbereitungen auf eine Operation durch, falls es nötig sein sollte. Auch Kontrolluntersuchungen nach einer Operation der Schilddrüse übernehmen wir gern.