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Bluthochdruck-Tabletten: Wann einnehmen?

Bluthochdruck-Medikamente: Wann einnehmen?

Viele Typ-2-Diabetiker weisen einen behandlungsbedürftigen erhöhten Blutdruck auf. Tabakverzicht, mehr Bewegung und eine Umstellung der Ernährung können bereits viel dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Häufig jedoch ist bei den Betroffenen zusätzlich eine medikamentöse Therapie notwendig. Wichtig zu wissen: Für den Therapieerfolg ist nicht allein das Medikament entscheidend, sondern auch die Einnahmezeit.

Bei der Behandlung von Bluthochdruck können grundsätzlich verschiedene Wirkstoffgruppen zum Einsatz kommen. Welches Medikament dem Patienten letztlich verschrieben wird, hängt von individuellen Faktoren ab, wie dem Lebensalter oder einem eventuell erhöhten Herzinfarktrisiko.

Bislang noch zu oft vernachlässigt wurde der Aspekt, dass auch die Tageszeit der Medikamenteneinnahme wichtig ist für eine erfolgreiche Bluthochdruck-Therapie. Darauf verweist ein Artikel des Diabetes-Journals, der sich wiederum auf führende Blutdruckspezialisten beruft.

Damit der Arzt das richtige Medikament sowie die optimale Tageszeit für die Einnahme bestimmen kann, muss er zunächst ein Blutdruckprofil seines Patienten erstellen. Weil der Blutdruck bei jedem Menschen, also auch bei Gesunden, abhängig von der Tätigkeit und der Tageszeit schwankt, wird das Blutdruck-Profil mit einer 24-Stunden-Messung ermittelt. Wird dabei beispielsweise eine starke Erhöhung des Blutdrucks während der Nacht festgestellt, muss der Patient (auch) am Abend ein blutdrucksenkendes Medikament einnehmen.

Detailliertere Informationen zum Thema „Bluthochdruck: Der richtige Zeitpunkt für die Tabletteneinnahme“ finden Sie unter www.diabetes-journal.de.