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Die Herzgesundheit unterstützen

Lachs und Spinat zählen zu den "herzgesunden" Lebensmitteln

Herz-Kreislauferkrankungen stellen in den Industrienationen mit Abstand die häufigste Todesursache dar. Schwerwiegende Herz-Kreislauferkrankungen entstehen in sehr vielen Fällen als direkte Folge der Arteriosklerose – einer Erkrankung der Gefäße, die umgangssprachlich als „Arterienverkalkung“ bezeichnet wird.

Zu den Risikofaktoren für die Arteriosklerose gehören eine genetische Veranlagung, das Lebensalter, aber auch Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus. Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche äußere Risikofaktoren, die man selbst sehr gut beeinflussen und teilweise sogar komplett „ausknipsen“ kann. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige besonders effektive Maßnahmen zur Unterstützung Ihrer Herzgesundheit vor…

Bewegung

Der in den Industrieländern weit verbreitete Bewegungsmangel ist wesentlich an der Entstehung von sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ beteiligt, zu denen unter anderem der Bluthochdruck, der Typ-2-Diabetes und nicht zuletzt die koronare Herzkrankheit gezählt werden. In der Hitliste der effektivsten Gesundheitsunterstützer steht die regelmäßige Bewegung folglich auch ganz weit oben. Schon 20 bis 30 Minuten zügiges Gehen täglich können das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen absenken. Und Diabetes-Patienten können mit regelmäßiger Bewegung die ärztliche Diabetes-Therapie ganz wesentlich unterstützen.

Ernährung

Ausgewogene Mischkost mit allen wichtigen Nährstoffen und reichlich Ballaststoffen fördert die Gesundheit. So weit, so bekannt. Darüber hinaus gibt es Nahrungsmittel, denen ein ganz besonderes Können in der Unterstützung der Herz-Kreislaufgesundheit zugesprochen wird. Fisch, Meeresfrüchte und Olivenöl – alles Zutaten der mediterranen Küche – enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die das Arteriosklerose-Risiko nachweislich senken können.

Auch frisches grünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold gilt als äußerst herzgesund, dank gefäßschützender Folsäure und weil es sich günstig auf den Blutdruck und den Cholesterinspiegel auswirkt. Die in der Vergangenheit so oft betonte positive Wirkung von Rotwein auf die Herzgesundheit wird mittlerweile zwar kontrovers diskutiert, doch ist gegen ein gelegentliches Glas immer noch nichts einzuwenden.

Und ganz wichtig: Gut auf sich achten

Permanenter negativer Stress und Nikotin sind Gift für die Blutgefäße. Wer nicht raucht und auf eine gesunde Balance von Anspannung und Entspannung achtet, fördert aktiv seine Herz-Kreislaufgesundheit. Ebenfalls förderlich ist der regelmäßige Gesundheits-Check-up beim Hausarzt, auf den gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch haben. Zu diesem Check-up gehört ein Blutbild mit allen wichtigen Werten (z.B. Cholesterin) und ein EKG, bei dem Herzprobleme wie Herzrhythmusstörungen zuverlässig erkannt werden können.


Foto: Marco Mayer / shutterstock.com