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Fast Food-Nation bald Diabetiker-Nation

Zahl Diabeteskranker in Amerika steigt

Bei vielen US-Bewohnern stehen regelmäßig Burger, Pommes und andere Fast Food-Spezialitäten auf dem Speiseplan. Sie sollten ihre Ernährung besser umstellen, wie eine Studie zeigt.

Laut dieser Untersuchung stieg der Prozentsatz der an Diabetes erkrankten Amerikaner innerhalb von neun Jahren um 40 Prozent. Fast 20 Millionen der US-Bürger sind heute zuckerkrank. Sollte diese Entwicklung andauern, prognostizieren die Forscher für 2050 noch dramatischere Zahlen. Dann werden zwischen 30 und 40 Prozent der Männer und Frauen in Amerika unter Diabetes mellitus leiden.

Das Risiko einer Erkrankung sei gestiegen, so die an der Studie beteiligten Wissenschaftler aus Atlanta/Center for Disease Control and Prevention. Die in Amerika weit verbreitete Fettleibigkeit stelle dabei einen stark begünstigenden Faktor dar. Die übergewichtigen Amerikaner laufen also besonders Gefahr zu erkranken.

Grundlage für die Studie waren laut der Mediziner-Zeitschrift „Journal of the American Medical Association“ Daten aus dem nationalen Gesundheitsbericht. Diese wurden für einen Zeitraum von 16 Jahren ausgewertet. Abhängigkeitsfaktoren zum Ermitteln des Diabetes-Risikos waren Alter, Geschlecht und kulturelle Herkunft. Die hierdurch gewonnenen Ergebnisse wurden zudem mit schon vorhandenen Diabetes-Untersuchungen abgeglichen.

Die Wissenschaftler geben an, dass sich die Lebenserwartung um zwischen 12 und 14 Jahre verkürzt, sofern ein Patient mit 40 Jahren an Diabetes mellitus erkrankt. Adipositas-Patienten werde daher dringlich zum Abnehmen geraten. Dies solle aber nicht durch Hungerkuren und Nulldiäten von Statten gehen. Besser sei eine langsame, dafür dauerhafte Gewichtsreduktion. Für weitere Informationen sollte der behandelnde Hausarzt oder ein Diabetologe aufgesucht werden.