A A A

Neue WHO-Empfehlung für Zuckerkonsum

Neue WHO-Empfehlung für den Zuckerkonsum

Laut einem Artikel auf sueddeutsche.de hat sich der weltweite Zuckerkonsum in den letzten 50 Jahren verdreifacht. Ein langfristig zu hoher Zuckeranteil an der täglichen Nahrungszufuhr kann zu deutlichem Übergewicht und zu ernsthaften Erkrankungen führen, etwa zu Herz-Kreislauferkrankungen, zu Karies, aber auch zu Diabetes mellitus.

Deshalb hat sich die Weltgesundheitsorganisation WHO für eine deutliche Korrektur der bisherigen Richtwerte zur täglichen Zuckerzufuhr ausgesprochen: Bislang lag die Obergrenze bei 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr, künftig soll sie laut WHO bei fünf Prozent liegen.

10 Prozent Zuckeranteil an der täglichen Energiezufuhr – das entspricht bei normalgewichtigen Erwachsenen etwa zwölf Teelöffeln Zucker. Die WHO will mit einer Halbierung der maximalen Zucker-Tagesration „dem weltweit wachsenden Problem von Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes begegnen, aber auch die Prävention von Zahnkaries verstärken“, schreibt die „Ärzte Zeitung Online“. Gerade Diabetes, so heißt es in dem Beitrag weiter, sei ein großes Problem und im Nahen Osten nach Expertenmeinung gerade dabei, zur „Epidemie“ zu werden.

Wie Alkohol ist auch Zucker nicht per se schädlich. Es ist das Maß, das entscheidet, ob der Konsum gefährlich für die Gesundheit werden kann. Die angedachte neue Richtlinie der WHO ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des täglichen Zuckerkonsums. Doch die Empfehlung wird wenig nützen, wenn sie im Alltag nicht gelebt wird. Leider ist es für uns Konsumenten jedoch nicht immer so einfach, den Zuckergehalt von Lebensmitteln herauszufinden – das betrifft besonders Fertiggerichte, die häufig einen hohen versteckten Zuckeranteil enthalten. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie mit frischen Zutaten selbst kochen. In unserer Praxis beraten wir Sie gerne zum Thema „Gesunde Ernährung, die schmeckt“.