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Trauben & Co. senken Diabetes-Risiko

In der letzten News haben wir darüber berichtet, dass vitaminreiches Obst bei Typ-2-Diabetikern zum Nierenschutz beitragen kann. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Obst sogar helfen könnte, die Entstehung eines Typ-2-Diabetes zu verhindern. Es kann.

Das zumindest besagt eine Studie, deren Ergebnisse nun im British Medical Journal veröffentlicht wurden. Ausgewertet wurden hierfür drei Langzeitstudien, an denen zwischen 1984 und 2009 insgesamt über 187.000 Menschen teilgenommen hatten.

Den Untersuchungsergebnissen zufolge seien zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes vor allem Heidelbeeren, Trauben und Äpfel geeignet. Der Grund dafür wird in den dunklen Pflanzenfarbstoffen (Anthocyane) und speziellen Antioxidantien dieser Früchte vermutet: Sie sollen einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und somit auf die Diabetes-Vorbeugung haben. Fruchtsäfte dagegen könnten das Diabetes-Risiko sogar noch erhöhen, so die Studie.

Fünf Portionen möglichst frisches Obst und Gemüse täglich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Wer sich daran hält, macht schon vieles richtig bei der Diabetes-Vorbeugung.

Weitere Infos:
Diabetes-Ratgeber: Obst ist nicht gleich Obst