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Konkrete gute Vorsätze

Gute Vorsätze sollten möglichst konkret formuliert werden

Alle Jahre wieder: Kurz nach Weihnachten und kurz vor Silvester nehmen sich viele von uns Stift und Zettel zur Hand, um einen ganzen Haufen guter Vorsätze fürs kommende Jahr zu formulieren. Die meisten dieser Vorsätze drehen sich laut einer von der DAK beauftragten Umfrage auch für das Jahr 2015 wieder um das übergeordnete Thema „Gesünder und stressärmer leben“. Da stellt man sich fast automatisch die Frage: Mit welchen Vorsätzen habe ich die besten Chancen, dieses übergeordnete Ziel zu erreichen?

Wertvolle Tipps dazu gibt die Hamburger Psychologin Sabine Gregersen von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in einem Artikel bei Spiegel Online: „Die ersten Erfolgsfaktoren sind schon das richtige Auswählen und Formulieren der guten Vorsätze.“ Vorsätze wie „Gesünder leben“ seien der Expertin zufolge nämlich viel zu allgemein formuliert, um direkt umsetzbar und messbar zu sein. Wer sich dagegen beispielsweise vornehme, dreimal pro Woche joggen zu gehen, habe deutlich bessere Aussichten, seinem Ziel „Gesünder und stressärmer leben“ näherzukommen.

Beleuchtet man nun die Ergebnisse der eingangs erwähnten DAK-Umfrage, formulieren offenbar noch sehr viele Menschen ihre Vorsätze viel zu allgemein: Demnach wollen 60% der Befragten ihr Leben im neuen Jahr stressärmer gestalten, 55% möchten mehr Zeit für die Familie finden und zudem mehr Sport treiben. Der Übung halber münzen wir diese sehr allgemeinen Aussagen einfach mal in erfolgversprechende Vorsätze um: „2015 werde ich keine Arbeit mehr vom Büro mit nach Hause nehmen, ich werde einmal pro Woche mit meinen Kindern schwimmen gehen und danach machen wir mit der ganzen Familie einen Spiele-Abend.“ Das klingt doch machbar, oder?

Einen guten Start ins neue Jahr!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Formulieren Ihrer guten Vorsätze und einen guten Rutsch ins neue Jahr!