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Bei Typ-2-Diabetes gehört Bewegung zur Therapie

Sport hält gesund und fit, schlank und beweglich – und bei Menschen mit Typ-2-Diabetes gehört er sogar zur Therapie. Denn regelmäßige Bewegung verbessert den Langzeitblutzuckerwert, senkt den Blutzuckerspiegel und erhöht die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Dadurch kann es gelingen, mit weniger Medikamenten auszukommen und eine Therapie mit Insulin aufzuschieben.

Zusätzlich hilft Bewegung beim Abnehmen und schützt vor Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Gefäßverkalkung. Deshalb unterstützen wir Sie bei Hormonexpert dabei, den Weg in einen aktiveren Alltag zu finden. Glauben Sie uns, das geht – in jedem Alter und jedem Fitnesszustand.

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Für ein aktiveres Leben ist es nie zu spät. Sie können in jedem Alter wieder mit Sport und Bewegung beginnen. 

Aktiv leben – leichter, als Sie denken

Wer auf Sport keine Lust hat, weiß, dass auch die besten Gründe den inneren Schweinehund nicht interessieren. Nach langen Jahren auf dem Sofa ist es gar nicht so einfach, sich aufzuraffen. Aber keine Angst: Für einen aktiveren Lebensstil müssen Sie nicht zum Marathonläufer werden. Es gibt viele sanfte Sportarten, mit denen Sie entspannt in Bewegung kommen und dabei viel für Ihre Gesundheit tun. Den Weg dorthin beginnen Sie am besten in kleinen Schritten.

"Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit,und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit." Joachim Ringelnatz

Mehr Bewegung im Alltag

Bauen Sie zuerst mehr Bewegung in Ihren Alltag ein. Damit haben Sie den ersten Schritt in ein aktiveres Leben schon getan. Mit diesen kleinen Tricks können Sie gleich heute anfangen:

  • nehmen Sie die Treppe statt des Fahrstuhls
  • steigen Sie beim Busfahren eine Station früher aus und laufen Sie den Rest
  • lassen Sie so oft es geht das Auto stehen – fahren Sie Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß
  • vermeiden Sie langes Sitzen oder stehen Sie zumindest alle 30 Minuten kurz auf

Am besten machen Sie diese Alltagstricks zu festen Gewohnheiten. Der Einstieg in eine Sportart fällt dadurch schon viel leichter.

Hormonexpert Diabetes Therapie Bewegung
Zu zweit durch die Natur: Viele Menschen haben mehr Spaß an Bewegung, wenn sie sich mit Freunden verabreden. 

Ihre Sportart finden

Der zweite Schritt ist es, Ihre neue Lieblingssportart zu finden. Dabei hilft, wirklich viele Kurse und Sportarten auszuprobieren – das Angebot ist so groß, dass sich für jeden etwas finden lässt. Schnupperstunden helfen dabei, Ihre Bedürfnisse zu erforschen. Bewegen Sie sich lieber im Team oder alleine, lieber drinnen oder im Freien? Mögen Sie den spielerischen Charakter der Ballsportarten? Hilft Ihnen ein fester Kurstermin oder bleiben Sie lieber flexibel? Je mehr eine Sportart Ihnen liegt, umso leichter können Sie Ihren Schweinehund überzeugen.

Überfordern Sie sich nicht!

Für Neueinsteiger gilt: Fangen Sie langsam an. Beginnen Sie mit einem Trainingstermin pro Woche und überfordern Sie sich dabei körperlich nicht. So können Sie erstmal Ihren eigenen Rhythmus finden und sich an die neue Aktivität gewöhnen. Über mehrere Wochen steigern Sie dann die Häufigkeit. Ideal ist es, jeden zweiten Tag für eine Stunde zu trainieren. Denn die positive Wirkung, die Sport auf den Blutzuckerspiegel ausübt, hält etwa 48 Stunden an. Bitte setzen Sie sich keine unrealistischen Ziele. Ein Plan wie „in zwei Wochen zwanzig Kilo abnehmen“ wird nicht klappen und sorgt nur für Frust und ­Enttäuschung.

Jeden zweiten Tag für eine Stunde trainieren – das ist das ideale Pensum bei Typ-2-Diabetes.

Den Schweinehund überlisten

Sie haben eine machbare Sportart gefunden, aber Ihr Schweinehund klammert sich am Sofa fest? Um ihn zu überlisten, helfen oft diese Strategien:

  • verabreden Sie sich fest mit Freund oder Freundin
  • gönnen Sie sich nach dem Sport ein gemeinsames Getränk im Café
  • nehmen Sie die Trainingstasche mit zur Arbeit und gehen von dort direkt zum Sport – ohne Umweg über das heimische Sofa
  • gönnen Sie sich hochwertige Sportkleidung und Ausrüstung
  • hören Sie bei Sport Musik oder ein Hörbuch
  • tragen Sie die Termine fest in den Kalender ein

Grundsätzlich gilt: Machen Sie sich das Training so schön wie möglich. Sparen Sie nicht an der Ausrüstung und nehmen Sie die Termine ernst. So kriegen Sie den Schweinehund kleiner und kleiner.

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Eine Verabredung motiviert: Zu zweit macht Sport mehr Spaß und es fällt leichter, regelmäßig zu trainieren.

Vorher Gesundheitscheck

Wer an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes leidet, beginnt den Neu- und Wiedereinstieg in den Sport am besten mit einem ärztlichen Check. Wenn Sie körperlich eingeschränkt sind, müssen und sollten Sie deshalb nicht auf Bewegung verzichten! Auch mit Vorerkrankungen gibt es passende Sportarten, die Sie gefahrlos ausüben können. Treten beim Sport Schwindelgefühle, Muskelkrämpfe, Gelenk-, Rücken-, Brust- oder Kopfschmerzen auf, besprechen Sie diese Probleme bitte mit Ihrem Arzt.

Sport mit Diabetes Typ 1

Bei Typ-1-Diabetes ist Sport kein Bestandteil der Diabetes-Behandlung – aber natürlich trotzdem sinnvoll und gesund. Als Typ-1-Diabetiker können Sie grundsätzlich jede Sportart ausüben, solange Sie sich gut vorbereiten und Ihre Therapie daran anpassen. Wichtig ist ein wachsamer Blick auf den Blutzuckerspiegel, um keine Unterzuckerung zu riskieren. Am besten besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie die Insulingaben für Ihre Wunschsportart sicher berechnen können.

Nutzen Sie unser Sportangebot

Bei Hormonexpert arbeiten wir mit Fitnessstudios und Rehasportzentren zusammen, in denen Sie von fachkundigen Übungsleitern und Physiotherapeuten betreut werden. Neben Ausdauertraining und Gymnastik bieten wir auch Programme zur Steigerung der Muskelkraft an. Gerade diese Kombination hilft dem Körper optimal dabei, Kalorien zu verbrennen und dauerhaft abzunehmen. Im Rahmen einer Rehasport-Verordnung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen möglich.

Auf Ihrem Weg in einen aktiveren Alltag unterstützen wir Sie bei Hormonexpert natürlich gerne. Für alle Fragen zum Thema „Sport und Diabetes“ stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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