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Diabetische Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen

Wenn Diabetes ans Herz geht

Bei Menschen mit Diabetes ist der Blutzuckerspiegel chronisch erhöht. Unbehandelt führt dies mit der Zeit zu einer Schädigung der kleinen und großen Blutgefäße. Es entstehen Ablagerungen in den Gefäßwänden, durch die sich die betroffenen Gefäße immer weiter verhärten und verengen.

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Bei der Arteriosklerose kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden, so dass sich die betroffenen Gefäße verengen und verhärten.

Gefährlich wird es, wenn sich solche Ablagerungen in wichtigen Schlagadern bilden, den sogenanten Arterien. Dann sprechen Mediziner von der Arteriosklerose, einer Gefäßerkrankung, die umgangssprachlich auch als „Arterienverkalkung“ bekannt ist.

Stabile Blutzuckerwerte und eine gesunde Lebensweise schützen vor Arterienverkalkung.

Gefahr für Herz und Gehirn

Auch die Herzkranzgefäße – die Koronararterien – können verkalken, dann entwickelt sich eine koronare Herzkrankheit. Zu den möglichen Folgen gehören Herzrhythmusstörungen, eine Herzschwäche und der Herzinfarkt. Dieser wird meist ausgelöst, wenn ein Blutgerinnsel ein bereits stark verengtes Herzkranzgefäß komplett verstopft.

Auch im Gehirn kann die Arteriosklerose große Schäden anrichten und einen Schlaganfall auslösen. Wie der Herzinfarkt gehört der Schlaganfall zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Und in beiden Fällen ist die Hauptursache die Arteriosklerose.

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Ein Transportnetz aus Gefäßen: Das Herz-Kreislauf-System versorgt den ganzen Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen.

So schützen Sie sich

Stabile Blutzuckerwerte und eine gesunde Lebensweise schützen Sie vor Arterienverkalkung. Auch Patienten, die bereits eine Arteriosklerose haben, können ihr Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko wirksam senken, indem sie:

  • nicht rauchen
  • sich regelmäßig bewegen
  • sich ausgewogen ernähren
  • auf Alkohol verzichten oder nur wenig Alkohol trinken
  • Übergewicht reduzieren
  • Stress verringern

Check zur Früherkennung

Ebenso wichtig ist der regelmäßige Gesundheitscheck bei Ärztin oder Arzt. Dazu gehört die Kontrolle der Blutwerte, des Blutdrucks und der Herzfunktion. So können Herzrhythmusstörungen, eine Herzschwäche und sogar unbemerkt verlaufene Herzinfarkte aufgedeckt werden.

Für Diabetes-Patienten ist diese Früherkennung doppelt wichtig. Denn aufgrund von Nervenschädigungen können sie die Warnsignale der koronaren Herzerkrankung – ein Enge-Gefühl in der Brust oder Brustschmerzen – manchmal nicht spüren.

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der regelmäßige Gesundheitscheck hilft bei der Früherkennung.

Zur Behandlung der Arteriosklerose stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung. Dazu gehören sogenannte Stent-Implantate, die das verengte Gefäß offenhalten. Die „Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten“ steht jedem gesetzlich Versicherten ab 35 in jedem zweiten Kalenderjahr zu.

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