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Tschüss, Herbstblues

Die Gründe für das herbstliche Stimmungstief liegen auf der Hand: Bei schlechtem Wetter bleiben wir im Haus und bewegen uns kaum. Durch das fehlende Tageslicht schüttet der Körper weniger vom „Glückshormon“ Serotonin aus. Die lange Dunkelheit bringt den Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander und macht uns müde und antriebslos. Je länger dieses Tief anhält, umso schlechter fühlen wir uns – und das Aufrappeln fällt zunehmend schwerer.

Aktiv statt passiv

Wenn Sie den Teufelskreis durchbrechen wollen, bleiben Sie jetzt möglichst aktiv: Gehen Sie viel spazieren, ins Hallenbad oder zum Tanzen. Suchen Sie für den Winter eine Indoor-Sportart, die Ihnen gefällt – am besten in einer netten Gruppe, denn ein ausgefülltes Sozialleben hebt die Stimmung. Deshalb ist jetzt auch eine gute Zeit für Treffen mit Freunden, für Besuche im Konzert, Museum oder Kino. Gegen den Herbstblues hilft alles, was Körper und Geist in Bewegung hält.

Es werde Licht

Auch wenn es stürmt und schneit: Unternehmen Sie möglichst viel im Freien. Ein Marsch an der frischen Luft ist erholsam und versorgt Sie mit Tageslicht, das Sie jetzt dringend brauchen – es bringt die Glückshormone in Schwung und beugt einem Vitamin-D-Mangel vor. Zum Lichttanken eignet sich am besten die Mittagszeit. Nutzen Sie diese täglich für einen halbstündigen Spaziergang.

Noch Herbstblues oder schon Depression?

Obwohl viele Menschen am Herbstblues leiden, entsteht daraus nur in wenigen Fällen eine handfeste Depression. Bei Diabetes-Patienten ist die Gefahr für Depressionen allerdings erhöht, diese können auch als Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit auftreten. Falls Sie sich betroffen fühlen, reichen Sport und Spaziergänge als Behandlung nicht aus. Wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder Diabetologen, damit dieser sich um die passende Therapie kümmern kann.    

Energie von innen

Eine gute Vitaminversorgung hebt die Laune und stärkt das Immunsystem. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte und Karotten sind im Winter unsere wichtigsten Vitamin-Lieferanten, mit denen Sie sich gut eindecken sollten. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und trinken Sie viel. Aus leichten Stimmungstiefs kann Johanniskraut heraushelfen, das als Tee oder Tablette erhältlich ist. Sprechen Sie eine solche Kur aber bitte mit Ihrem Diabetologen ab, weil Johanniskraut die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen kann.

Die Vorteile sehen

Nicht umsonst haben wir Deutschen das Wort „Gemütlichkeit“ erfunden: Durch unsere langen Winter wurden wir Experten darin, es uns zuhause schön zu machen. Für Kerzen und Kaminfeuer, Tee und Kekse, einen Filmabend oder Lesenachmittag ist jetzt genau die richtige Zeit. Zelebrieren Sie solche Momente, lenken Sie Ihren Blick bewusst auf die schönen Seiten der dunklen Jahreszeit. Auch das hebt die Stimmung und hält schlechte Laune fern.

 

Kommen Sie gut durch Herbst und Winter,

Ihr Team von Hormonexpert

Foto: Adobe Stock / Halfpoint

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