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Getränke als Dickmacher?

Zuckerreiche Softdrinks? Ab und zu statt jeden Tag!

Wer sich zu wenig bewegt und zugleich zu viele Kalorien aufnimmt, wird zwangsläufig zunehmen. Eigentlich eine ganz einfache Rechnung. Viele Menschen unterschätzen dabei allerdings, dass nicht nur die feste Nahrung, sondern auch die Getränke maßgeblich zur täglichen Kalorienbilanz beitragen. Das gilt insbesondere für zuckerhaltige Durstlöscher (z.B. Cola, Säfte), für Getränke mit einem nennenswerten Fettanteil (z.B. Kakao) und natürlich für alles Alkoholische.

Doch warum denken so viele von uns beim Thema Kalorienreduzierung zunächst gar nicht daran, auch bei den Getränken etwas genauer hinzusehen? Dafür gibt es sicher zahlreiche Gründe. Ein ganz wichtiger lautet: Getränke sättigen nicht bzw. nicht besonders lange. Dadurch fallen sie quasi viel weniger auf. Also können sie auch keine Dickmacher sein, oder?

Doch, können sie. Und wie! Ein Beispiel: Zuckerhaltige Getränke wie Limonade treiben im Vergleich zu kohlehydratreicher fester Nahrung den Insulinspiegel noch schneller und stärker in die Höhe. Wer also tagsüber regelmäßig zum Limo- oder Saftglas greift, hält seinen Insulinspiegel auf einem dauerhaft hohen Niveau. Dadurch wird der Fettaufbau begünstigt und der -abbau blockiert. Und dabei hat man noch nicht mal etwas gegessen…

Eine ausgewogene Ernährung schließt Getränke mit ein

Zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört demnach auch ein bewusster Umgang mit zucker- bzw. fettreichen Getränken und ebenso mit Alkohol. Grundsätzlich gilt: Kleine Sünden sind erlaubt und willkommen, solange der Hauptteil der Flüssigkeitsaufnahme vorzugsweise aus Wasser oder ungesüßten Kräuter- und Früchtetees besteht. Und wer sich partout nicht mit so etwas „Geschmacklosem“ wie Wasser anfreunden kann, greift statt zum unverdünnten Saft besser zur Schorle. In diesem Sinne: Ein Prost auf Ihre Gesundheit!