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Olivenöl statt Lightprodukte: Mediterrane Kost hält Diabetiker gesund

Bei Diabetes mellitus ordnet der behandelnde Arzt in der Regel viel Bewegung an, setzt Zigaretten auf die schwarze Liste und rät zu ausgewogener und gesunder Ernährung.

Irrtümlicherweise greifen viele Diabetes-Patienten daher zu Lightprodukten und richten ihre Essgewohnheiten auf fettarme Produkte aus. Eine Langzeitstudie der Universität Neapel in Italien zeigt, dass das gar nicht nötig ist. Viel gesünder ist eine mediterrane Ernährung mit Olivenöl als Fett. Auf Butter, Schmalz oder Sahne hingegen sollte verzichtet werden und auch rotes Fleisch gehört nicht auf den Speiseplan.

Das italienische Forschungsteam untersuchte über 200 an Diabetes erkrankte Menschen. Die eine Hälfte hielt vier Jahre lang eine fettarme Diät ein, die anderen Patienten ernährten sich mediterran und nicht-fettreduziert. Das Ergebnis der Langzeitstudie: der gesundheitliche Zustand der Mittelmeerköche war nach Ablauf der Testphase besser als der der Light-Esser. Sie konnten nicht nur ihr Gewicht stärker reduzieren, auch ihr Blutdruck und die Gefäße waren in einem besseren Zustand und sie benötigten weniger häufig Medikamente zur Blutzuckerregulierung.

Eine Ernährungsumstellung bei Diabetes kann also angenehm gelöst werden. Mediterrane Gerichte mit Olivenöl, viel Gemüse, Obst und Salat sowie Fisch sind gut zubereitet sehr schmackhaft.