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Neues aus der Diabetes-Forschung

Hintergrund: Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung haben entdeckt, dass durch die Aktivierung der Rezeptoren FFA2 und FFA3 die Insulinausschüttung gehemmt wird. Aber wie werden diese Rezeptoren aktiviert? Durch Essigsäure, die insbesondere bei erhöhten Blutzuckerwerten gebildet wird. Dieser Wirkmechanismus soll offenbar verhindern, dass die Bauchspeicheldrüse nach der Nahrungsaufnahme zu viel blutzuckerregulierendes Insulin produziert – ansonsten könnte eine gefährliche Unterzuckerung die Folge sein.

Hemmstoffe gegen die Rezeptoren der Essigsäure

Aufbauend auf diese Erkenntnis, sehen die Wissenschaftler in der Entwicklung von Hemmstoffen gegen die Essigsäurerezeptoren eine vielversprechende Möglichkeit, bei Typ-2-Diabetikern die Insulinfreisetzung anzukurbeln – ohne damit die Gefahr einer Unterzuckerung zu erhöhen. Prof. Dr. Stefan Offermanns, Direktor der Abteilung Pharmakologie am Max-Planck-Institut, hierzu: „Die Tatsache, dass Essigsäure vor allem bei hohen Blutzuckerwerten entsteht, macht Hemmstoffe gegen die Essigsäurerezeptoren besonders attraktiv. Denn dadurch würden diese Substanzen nur bei Patienten mit erhöhtem Blutzuckerspiegel wirken, nicht aber bei Gesunden oder gut eingestellten Typ-2-Diabetikern.“
Wann ein solcher Hemmstoff als Medikament zur Verfügung stehen wird und ob er überhaupt entwickelt wird, ist derzeit wohl noch nicht absehbar. Aber so viel steht fest: Die Diabetes-Forschung zur Erweiterung jetziger Therapien macht jeden Tag neue Fortschritte…

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